Frühkindliche Förderung: Rückkehr zu Vorschulen statt Kita-Zwang

Zur Diskussion um die Einführung einer Kita-Pflicht in Berlin erklärt der Generalsekretär der Berliner CDU, Kai Wegner:

„Angesichts der Bedeutung ausreichender Sprachkenntnisse für die Zukunftschancen der Kinder zeigt sich, dass die Abschaffung der Vorschulen durch Rot-Rot ein schwerer Fehler war. Es kann nicht sein, dass die heutigen Kinder die Zeche für die Rotstiftpolitik des Vorgängersenats zahlen. Um die Benachteiligung von Kindern aufgrund ihrer sozialen Herkunft zu verhindern, sollte geprüft werden, die bewährten Vorschulstrukturen in Berlin wieder einzuführen.

Auch der Kita-Besuch spielt eine wichtige Rolle für den Spracherwerb von Kindern. Notwendig sind Investitionen in die Infrastruktur, um den Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz flächendeckend gerade auch in den Innenstadtbezirken einzulösen. Die Einführung einer Kita-Pflicht jedoch wäre rechtlich problematisch. Es kann zudem nicht darum gehen, alle Kinder in einer sensiblen Entwicklungsphase über einen Kamm zu scheren.

Die Wahlfreiheit der Eltern muss gestärkt werden. Zwangsbeglückungen lehne ich ab. Die Politik sollte die Eltern mit guten Argumenten überzeugen, ihre Kinder in die Kita zu schicken, anstatt sie zu zwingen. Hierfür müssen wir hohe frühkindliche Bildungsstandards in den Kitas sicherstellen.“