Pressetermins zur Vorstellung des „Giftköderatlas Berlin“

Gruppenbild Nicht erst seitdem ich selbst Hundebesitzer bin, höre ich auch bei den Runden mit meinem Hund von vielen solchen Fällen. Ich finde es erschreckend, dass man als Hundebesitzer einige Ecken aus Sorge um den eigenen Hund fast meiden muss. Die Abschreckung der Tierquäler funktioniert nicht, wenn fast immer nur Geldstrafen verhängt werden. Deshalb sollte man auch über eine geänderte Strafverfolgung nachdenken. Es ist unverständlich, dass die Verletzung oder der Tod eines Hundes durch präparierte Köder als Sachbeschädigung gilt. Tiere sind Lebewesen und keine Sachen. Sie haben eine Würde und dürfen nicht heimtückisch gequält oder umgebracht werden. In besonders schweren Fällen sollten auch Gefängnisstrafen nicht mehr die Ausnahme sein.

 

 

PresseVor drei Jahren hatten Thorsten Schatz und ich deshalb eine Idee: Berlin braucht einen amtlichen Giftköderatlas. Drei Jahre haben wir für diese Idee geworben, gestern wurde sie  nun Wirklichkeit. Senator Thomas Heilmann und der Tierschutzbeauftragte des Landes Berlin haben einen offiziellen Giftköderatlas ins Leben gerufen. Damit ist Berlin das erste Bundesland, das den Hundehassern den Kampf ansagt. Der Giftköderatlas informiert nicht nur über gefundene Giftköder, er bündelt auch die im Land Berlin vorhanden Informationen über Fundorte und Köderarten, um künftig besser die Strafverfolgung zu forcieren. 

Den Giftköderatlas Berlin erreicht man unter http://www.berlin.de/giftkoederatlas. Unsere facebook-Initiative bleibt bestehen.