Warum ich für den Landesvorsitz der CDU Berlin kandidiert habe!

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde,

mein Name ist Kai Wegner, ich bin 46 Jahre alt und seit dem 18. Mai 2019 der neue Landesvorsitzende der CDU Berlin.

Ich bin Berliner mit Leib und Seele. Berlin ist meine Heimat: Hier bin ich geboren, hier bin ich aufgewachsen und hier schlägt mein Herz. Seit 1989 bin ich Mitglied der CDU Berlin. Ich bin in eine stolze Partei eingetreten, die die ganze Bandbreite einer Volkspartei abgebildet hat – von Heinrich Lummer bis Barbara John. Die CDU Berlin hat eine große Geschichte, aber ich bin mir sicher: Die besten Tage liegen noch vor uns.

Für die Zukunft der CDU Berlin kommt es mir auf drei Dinge an:

  1. Die Mitglieder müssen wieder stolz auf ihre CDU sein. Sie müssen motiviert sein und an den gemeinsamen Erfolg glauben.
  2. Die CDU Berlin muss für alle eine Heimat sein: für Liberale und Konservative, für Alt und Jung, für Arbeitnehmer und Unternehmer, für Ur-Berliner und neu Hinzugezogene, für Frauen und Männer, für Familien und Singles.
  3. Berlin braucht eine selbstbewusste und sichtbare Union. Wir müssen wieder lauter werden, und wir müssen als CDU Verantwortung übernehmen wollen.

Ich bin überzeugt, dass ich mit meiner Erfahrung und meiner Leidenschaft dazu beitragen kann, der CDU ihren Stolz und ihre Zuversicht zurückzugeben. Daran werde ich sieben Tage die Woche unermüdlich arbeiten. Ich will den engen Austausch: mit Burkard Dregger und der Abgeordnetenhausfraktion, mit den 12 Kreisverbänden, mit den 80 Ortsverbänden, mit den Vereinigungen.

Ich komme aus dieser Stadt, ich lebe in dieser Stadt, ich arbeite für diese Stadt. Ich brenne für Berlin. Ich bin hochmotiviert, meine ganze Kraft für die Berliner CDU und für meine Heimat Berlin einzusetzen. Mit dieser Motivation habe ich mich um das Amt des Landesvorsitzenden der Hauptstadt-Union beworben!

Ihr/Euer Kai Wegner

Was ist Dein Ziel, Kai?

Derzeit dümpelt die Berliner CDU in den Umfragen auf niedrigem Niveau. Das darf nicht unser Anspruch sein. Mein Ziel ist es, die Berliner CDU wieder an die Spitze zu führen. Der schlechteste Senat, seit Berlin das Stadtrecht hat, muss raus aus dem Roten Rathaus. Und die SPD muss nach 18 Jahren den Chefsessel im Roten Rathaus räumen.

Was willst Du anders machen?

Wir müssen näher an den Menschen sein, bodenständig und lebensnah und unsere Themen noch klarer formulieren. Und vor allem müssen wir rein in die Stadtgesellschaft – also bei der Polizeigewerkschaft, den Kleingartenvereinen, Wirtschaftsverbänden und Unternehmen wieder präsent sein. Ich bin das schon - und diese Präsenz wäre als Landesvorsitzender noch stärker wahrnehmbar.

Und wir müssen lauter werden. Die Berliner CDU hat kürzlich einen Masterplan Wohnen beschlossen, den ich inhaltlich gut finde. Ich fürchte allerdings, dass viele Menschen gar nicht wissen, dass wir eine klare Position haben. Das müssen wir ändern.

Volkspartei CDU. Was heißt das für Dich?

Die CDU Berlin muss liberale Großstadtpartei sein. Die CDU Berlin muss zugleich konservative Heimatpartei sein. Und sie muss soziale Kiezpartei sein, die sich um die Menschen kümmert und nah bei den Menschen ist. Das ist die Bandbreite einer Volkspartei, die wir wieder abbilden müssen. Dafür kandidiere ich.

Wie sollte das Profil der CDU in Berlin aussehen?

Wir müssen unser Angebot als Union erweitern. Natürlich müssen wir auch konservative Wähler in der Stadt ansprechen und für sie eine wählbare Partei sein. Aber am Ende muss die CDU gerade in Berlin auch eine liberale Großstadtpartei sein. Und soziale Kiezpartei. Und Heimatpartei für Konservative.

Ich wünsche mir Berlin als liberale, weltoffene und pulsierende Metropole. Hier soll jeder nach seiner Façon selig werden. Gleichzeitig muss die CDU klare Kante zeigen bei Ordnung, Sicherheit und Sauberkeit. Sicherheit ist das Fundament der Freiheit. Gelebte Vielfalt muss immer auf sicheren Fundamenten ruhen. Sicherheit ist zugleich eine der wichtigsten sozialen Leistungen des Staates. Denn unter ihrem Abbau leiden immer zuerst die sogenannten kleinen Leute, die oft in Kiezen wohnen, die von Alltagskriminalität, Gewalt und verrohten Sitten besonders betroffen sind.

Dein Motto ist "Bodenständig. Lebensnah. Zukunftsgerichtet." - Was bedeutet das?

Ich komme selbst aus „kleinen Verhältnissen“, bin Sohn eines Bauarbeiters. Und auch deshalb sage ich aus voller Überzeugung: Die CDU Berlin muss als Volkspartei die ganz normalen Menschen, die sogenannten „kleinen Leute“ im Blick haben, die morgens den Kindern das Butterbrot schmieren, zur Arbeit gehen, Steuern zahlen, sich abends bei einem guten Fußballspiel entspannen und am Wochenende mit ihren Kindern in den Zoo gehen. Diese Menschen bilden das Rückgrat unserer Stadt.

Für diese Menschen müssen wir Politik machen – bodenständig, lebensnah und zukunftsgerichtet. Und auch deswegen möchte ich, dass die CDU Berlin spätestens 2021 den Regierenden Bürgermeister stellt. 

Wie könnte man die Mitglieder in die Entscheidung einbinden?

Die Bundespartei hat das bei der Wahl des neuen Bundesvorsitzenden gut vorgemacht. Wir hatten Regionalkonferenzen, die Kandidaten haben sich der Diskussion gestellt. Dieser faire Wettbewerb um den Bundesvorsitz hat der CDU sehr gut getan. 

Willst Du auch Spitzenkandidat der CDU Berlin für das Amt der Regierenden Bürgermeisters werden?

Am 18. Mai werden wir eine Entscheidung über das Amt des oder der Landesvorsitzenden der Hauptstadt-Union treffen.

Ein Landesvorsitzender der CDU Berlin muss grundsätzlich dazu bereit sein, Spitzenkandidat für das Amt des Regierenden Bürgermeisters zu werden. Mit diesem Verständnis bewerbe ich mich um das Amt des Landesvorsitzenden. Die Wahl einer oder eines Landesvorsitzenden ist aber noch keine Vorentscheidung über die Spitzenkandidatur. Auch Burkard Dregger als Vorsitzender der CDU-Fraktion im Abgeordnetenhaus wäre zum Beispiel ein starker Spitzenkandidat.

Mir ist wichtig: Es geht bei der Spitzenkandidatur nicht um Eitelkeiten oder Karriereplanung. Es geht darum, die Kandidatin oder den Kandidaten zu finden, mit dem wir als Union die besten Chancen haben, größtmögliche Zustimmung und starkes Vertrauen bei den Berlinerinnen und Berlinern zu gewinnen. Damit werden wir uns zu gegebener Zeit befassen.

Wie willst Du es schaffen, dass sich mehr Frauen in der CDU engagieren?

Im Spandauer Kreisvorstand, also in meinem Kreisverband, ist das Verhältnis neun Männer zu sieben Frauen. Wir brauchen selbstverständlich weibliche Sichtweisen auf Politik. Mit mir wird es ganz viele Frauen an entscheidenden Stellen geben. Aber noch wichtiger als Prozente und Quoten ist ein inhaltliches Angebot für Frauen: Vereinbarkeit von Beruf und Familie, gute, zuverlässige Betreuung für Kinder. Das wird ein ganz großes Thema für mich sein.

Lebensnah. Bodenständig. Zukunftsgerichtet.

Ich komme selbst aus „kleinen Verhältnissen“, bin Sohn eines Bauarbeiters. Und auch deshalb sage ich aus voller Überzeugung: Die CDU Berlin muss als Volkspartei die ganz normalen Menschen, die sogenannten „kleinen Leute“ im Blick haben, die morgens den Kindern das Butterbrot schmieren, zur Arbeit gehen, Steuern zahlen, sich abends bei einem guten Fußballspiel entspannen und am Wochenende mit ihren Kindern in den Zoo gehen. Diese Menschen bilden das Rückgrat unserer Stadt.

Für diese Menschen müssen wir Politik machen – lebensnah, bodenständig und zukunftsgerichtet. Und auch deswegen möchte ich, dass die CDU Berlin spätestens 2021 den Regierenden Bürgermeister stellt.