Kai Wegner
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100 Jahre Groß-Berlin-Gesetz
01.10.2020

Am 1. Oktober 1920 trat das Groß-Berlin-Gesetz in Kraft. Hierzu erklärt der Vorsitzende der CDU Berlin, Kai Wegner:
 
"Berlin feiert ein Jahrhundertereignis. Vor 100 Jahren wurden wir ein Berlin. Das ist ein Tag der Freude. Am 1. Oktober 1920 wurde das Fundament für das moderne Berlin geschaffen. Schnell wurde Berlin zu einer Weltmetropole mit kultureller und wirtschaftlicher Strahlkraft. In diesen 100 Jahren gab es viele schwierige Zeiten, aber heute sind wir eine geeinte, weltoffene und internationale Stadt. Berlin hat eine starke Identität, ist lebenswerte Heimat für Millionen von Menschen und ist für mich die schönste Stadt, die ich mir vorstellen kann.
 
Mit dem Groß-Berlin-Gesetz wurden weitreichende und mutige Entscheidungen getroffen. Damit reagierten die politischen Entscheider auf die Herausforderungen der wachsenden Stadt. Die Verwaltungsgrenzen wurden den Realitäten des Siedlungsraumes angepasst. So konnte die Metropole besser gestaltet werden. Vom Aufbau des U-Bahn-Großprofilnetzes im Berlin der Weimarer Republik profitieren wir Berliner bis auf den heutigen Tag. Diese zupackende Tatkraft braucht Berlin auch heute wieder. Denn auch heute ist Berlin eine wachsende Metropole, in der die Infrastruktur dringend mitwachsen muss.
 
100 Jahre Groß-Berlin sind der Anlass, dankbar zurück, aber auch entschlossen nach vorn zu blicken. Nicht das Klein-Klein von Rot-Rot-Grün, sondern das Denken in Generationen ist das Gebot der Stunde. Damit das gelingen kann, muss endlich Schluss sein mit ideologiegetriebener Politik. Berlin braucht eine Vision seiner Zukunft und muss diese auch umsetzen. Die kleinmütige Klientelpolitik von Rot-Rot-Grün wird den Herausforderungen der Zeit nicht gerecht. Die CDU steht bereit, Verantwortung für Berlin zu übernehmen. Uns geht es darum, endlich die Interessen aller Berlinerinnen und Berliner in den Blick nehmen. Wir wollen die Chancen von Berlin endlich voll nutzen, damit auch die späteren Generationen in einer lebendigen und lebenswerten Metropole leben können."