Neuer Feiertag für Berlin: Chance vertan!

Wegner begrüßt, dass der 17. Juni offizieller Gedenktag werden soll

Innensenator Geisel hat heute im Innenausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses seine Pläne für die neuen Feiertagsregelungen im Land Berlin vorgestellt. SPD, Grüne und Linke stimmten dafür, den Internationalen Frauentag am 8. März als neuen gesetzlichen Feiertag im Land Berlin zu etablieren. Der Tag des Volksaufstandes vom 17. Juni 1953 wird Gedenktag des Landes Berlin.

Kai Wegner, CDU-Bundestagsabgeordneter und stellv. Landesvorsitzender der CDU Berlin, erklärt:

„Mit der neuen Feiertagsregelung vergibt Rot-Rot-Grün eine Chance, sich mit den Opfern der SED-Diktatur zu versöhnen. Der 17. Juni 1953 ist ein herausragender Tag in der deutschen Geschichte. Er steht wie kaum ein anderes Datum für den Wunsch der Deutschen nach Freiheit, Demokratie und nationaler Einheit. Die Ideen und Ideale der Demonstranten lebten fort und bildeten das Fundament der friedlichen Revolution im Herbst 1989.

Der 17. Juni wäre ein würdiger gesetzlicher Feiertag. Immerhin gesteht ihm die rot-rot-grüne Koalition nun den Status eines Gedenktages zu. Wir werden an diesem Tag weiterhin daran erinnern, dass Freiheit und Demokratie errungen und bewahrt werden müssen. Die Freiheit ist Teil der DNA unserer Stadt.“