Berliner Infinera-Werk erhalten!

Kai Wegner kämpft für den Erhalt der 400 Arbeitsplätze in der Siemensstadt

Das ehemalige Coriant-Werk in der Spandauer Siemensstadt steht vor dem Aus. Die Firma Infinera hatte Coriant im Oktober 2018 gekauft. Anfang Januar teilte die Berliner Werksleitung nun den rund 400 Beschäftigten mit, dass das Werk am 30.09.2019 schließen soll.

Infinera stellt optische Datenautobahnen her; Hochtechnologie produziert in Deutschland. Am Standort Berlin werden u.a. Leiterplatten mit optischen Modulen produziert. Das Spandauer Vorzeigewerk ist das einzige Werk in Deutschland für hochkomplexe Leiterplatten, wie sie in höchst sicherheitsrelevanten Bereichen zum Einsatz kommen.

Gemeinsam mit der IG Metall und dem Betriebsrat setzt sich nun Kai Wegner für den Erhalt des Berliner Werkes am Siemensdamm ein:

„Das ehemalige Coriant-Werk ist ein Vorzeigewerk nicht nur für Spandau, sondern für die ganze Branche. Hier werden hochkomplexe Leiterplatten hergestellt, wie sie in höchst sicherheitsrelevanten Bereichen auch in der Bundesrepublik zum Einsatz kommen. Die Produktion und das Know-How der deutschen Sicherheitsinfrastruktur darf daher aus meiner Sicht nicht ins Ausland verlagert werden! Das kann auch nicht im Interesse des Landes sein. Wir müssen die sicherheitsindustriellen Schlüsseltechnologien in Deutschland erhalten, denn sie dienen der Wahrung der strategischen Souveränität Deutschlands.“

Aus diesem Grund hat Kai Wegner bereits die Bundesregierung eingeschaltet und sowohl Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier als auch Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen um Unterstützung gebeten.