Wohnflächenbegrenzung beim Baukindergeld lehnen wir ab

Kai Wegner im Interview mit der TagesschauBundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) plant laut Medienberichten, neben einer Einkommensgrenze auch eine Flächenobergrenze für förderungswürdige Immobilien beim Baukindergeld. Für eine vierköpfige Familie liege diese bei 120 Quadratmetern, größere Wohnungen erhielten keine Förderung. Für jedes weitere Kind würden zehn Quadratmeter zusätzlich erlaubt. Die CDU/CSU-Fraktion lehnt eine solche Wohnflächenbegrenzung ab.

Zur aktuellen Diskussion um Beschränkungen beim Baukindergeld erklären der Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für Bau, Wohnen, Stadtentwicklung und Kommunen, Kai Wegner, und der haushaltspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Eckhardt Rehberg:

Kai Wegner: „Das Baukindergeld soll familienfreundliches Wohnen in Stadt und Land unterstützen. Da die vorgeschlagene Wohnflächenbegrenzung dem entgegensteht, lehnen wir sie ab. Wir wollen möglichst vielen Familien Mut zum Eigentum machen und sie dabei nicht einschränken.“

Eckhardt Rehberg: „Die Beschränkung auf 120 qm beim Baukindergeld halte ich für falsch. Der gemeinsame Beschluss der Fraktionsvorstände von Union und SPD enthält keine Wohnraumobergrenze. Die Beschränkung ist ungerecht und sorgt für unnötige Bürokratie. Die meisten Familien, gerade auf dem Land, würden vom Baukindergeld ausgeschlossen. Das war nicht die Absicht in unserem Wahlprogramm und widerspricht dem Koalitionsvertrag. Lebensfremd ist die Beschränkung ab dem dritten Kind auf 10 qm pro Kind. Solche kleinen Kinderzimmer werden heute gar nicht mehr gebaut.“