Niederneuendorfer Allee wird sicherer für Fußgänger

Der Senat plant auf der Niederneuendorfer Allee diverse Maßnahmen zur Steigerung der Verkehrssicherheit für Fußgänger. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Kai Wegner hatte im Januar den Senat auf verbesserungswürdige Punkte hingewiesen. In seiner Antwort stellte Verkehrsstaatssekretär Kirchner nun eine Mittelinsel in Aussicht. An zwei weiteren Stellen wären aus Sicht der Senatsverwaltung Ampelanlagen denkbar.

Vor der Jugendfreizeiteinrichtung Aalemannufer werde derzeit geprüft, ob hier eine Mittelinsel realisiert werden könne. Im weiter nördlich gelegenen Bereich Höhe des Rustweges, wo rund 1.500 neue Wohneinheiten entstehen sollen, hält Staatssekretär Kirchner eine Ampelanlage für „sehr wahrscheinlich“. Bereits im Mai 2017 hatte die CDU-Fraktion Spandau in der Bezirksverordnetenversammlung hier die Einrichtung einer Ampel gefordert. In Höhe Aalemannufer, sei eine weitere Ampel „begründbar“, da über diese Kreuzung die Fährverbindung nach Reinickendorf erreicht werden könne.

 

Kai Wegner, CDU-Bundestagsabgeordneter für Spandau, erklärt:

„Obwohl die Fahrbahn vor der Jugendfreizeiteinrichtung von den Fachleuten eigentlich zu schmal für Querungshilfen jeglicher Art sind, haben Senat, Bezirksamt und Polizei hier vor Ort eine praktikable Lösung gefunden. Die Mittelinsel wird eine deutliche Verbesserung darstellen. Ich hoffe sehr, dass der Staatssekretär die notwendige Prüfung seiner Behörde schnell vorantreibt und diese schon bald gebaut werden kann.

Für die Ampelanlage am Rustweg sind nach Einschätzung von Staatssekretär Kirchner nicht unerhebliche Umbaumaßnahmen an der Kreuzung notwendig. Die Finanzierung dieser Maßnahmen sei schwierig. Ich denke, hier sollten unkomplizierte Wege gefunden werden, wie im Rahmen der wachsenden Stadt und der Einrichtung neuer Stadtquartiere auch die Verkehrsinfrastruktur und die Verkehrssicherheit mitwachsen kann.“