Für Charlottenburg Nord

Charlottenburg-Nord, an der Grenze zu Spandau gelegen, ist ein Wohn- und Naherholungsgebiet zugleich. Es gibt soziale Brennpunkte und daneben neue Gewerbegebiete im Aufbau ebenso wie alte Geschäftsstraßenzüge im Wandel. Für den Mierendorff-Kiez oder für die Paul-Hertz-Siedlung ist es nicht leicht momentan. Engagierten Bürgern ist es jedoch hier wie da zu verdanken, dass die Quartiere nicht abstürzen. Ich ziehe meinen Hut vor den zahlreichen Ehrenamtlichen, die sich in ihrer Freizeit um ihren Kiez kümmern, weil es ihnen eben nicht egal ist, wo und wie sie leben. Diese Menschen möchte ich auch in den kommenden vier Jahren unterstützen.
Denn Charlottenburg-Nord ist tatsächlich ein besonders attraktiver Teil Berlins, der unsere Aufmerksamkeit und Mühe verdient hat. Der wunderbare Volkspark Jungfernheide ist ein Juwel mitten in der Stadt und bietet Menschen von nah und fern einen unschätzbaren Erholungswert. Der Mierendorffplatz mit seinen vielen kleinen Geschäften und Cafés in nächster Näher lädt zum Einkaufen, Bummeln und Verweilen ein.

Einiges konnte ich mit unseren Freunden aus der Bezirksverordnetenversammlung Charlottenburg-Wilmersdorf bereits auf den Weg bringen:
  • In der Kaiserin-Augusta-Allee wird derzeit auf unsere Initiative hin ein Projekt zur (Wieder-) Belebung der Straße begonnen. Geplant ist, diejenigen Ladenlokale, die heute zu klein sind für den Einzelhandel, in Zusammenarbeit mit Vermietern und Universität der Künste an Nachwuchskünstler als Ateliers zu vermitteln. Gerade für junge Kreative ist es wichtig, zu überschaubaren Preisen ein erstes Mal auf eigenen Beinen zu stehen.
  • Mit Unterstützung einer engagierten Bürgerinitiative konnte ich dazu beitragen, dass die Instandsetzung und Vervollständigung des Rundweges um Kahlowswerder auf den Weg gebracht. Diese wunderbare Promenade war fast vergessen, obwohl sie so attraktiv ist und den Spaziergänger einmal rund um die Mierendorffinsel führt.
  • Im Volkspark Jungfernheide entsteht im nächsten Jahr ein Hochseil-Parcours, den wir gemeinsam mit dem Baustadtrat in Charlottenburg-Wilmersdorf, Klaus-Dieter Gröhler, ermöglichen konnte.
  • Die Wiederinbetriebnahme der Freilichtbühne Gustav Böß steht auf meine Beharrlichkeit hin endlich an. Es ist zu hoffen, dass im kommenden Jahr der Spielbetrieb in diesem Kleinod wieder beginnt.