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Die Zukunft mit Kinderaugen sehen

Bei politischen Entscheidungen sollten man immer auch die Kleinsten im Blick haben, meint der Spandauer Bundestagsabgeordnete Kai Wegner (CDU).

Herr Wegner, wer ist der Junge auf dem Plakat?
Der Junge heißt Niklas, ist fast vier Jahre alt und besucht eine Spandauer Kita. Sein Papa ist ein enger Freund von mir.

Sie engagieren sich seit Jahren für den Kinderschutz und Familien. Was treibt Sie dabei an?
In erster Linie meine beiden Kinder. Jede Entscheidung im Bundestag hat schließlich Auswirkungen auch auf das Leben meiner Kinder. Daher versuche ich die Zukunft immer auch mit Kinderaugen zu sehen.

Schicksale von verwahrlosten Kindern tun mir weh. Jedes Kind soll in einer liebevollen und behüteten Umgebung aufwachsen.
Ich sehe es als meine Aufgabe an, alles dafür zu tun, dass Kinder möglichst lange Kinder sein können. Daher setze ich mich z.B. dafür ein, dass die Vorschule wieder eingeführt wird.

Was bedeutet dies für Sie konkret?
Mir ist es wichtig, Schlagwörter wie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf mit Leben zu füllen. Im Beruf wird beispielsweise immer mehr Flexibilität gefordert. Darauf muss nicht nur die Politik, sondern auch die Kinderbetreuung reagieren. Ich möchte daher Alleinerziehenden oder Schichtarbeitern eine flexible Betreuung ihrer Kinder zu anderen Tageszeiten ermöglichen.