Interview

Was bedeutet für Sie gute Politik?
Politik muss für die Menschen gemacht werden. Dabei müssen die Sorgen und die Nöte der Menschen im Mittelpunkt stehen. Entscheidend ist aber auch, dass Politik ehrlich und verlässlich ist.

Was würden Sie sich wünschen, wenn Sie einen politischen Wunsch frei hätten?
Ich würde mir wünschen, dass alle Kinder gleiche Bildungs- und Entwicklungschancen hätten und kein Kind vernachlässigt oder gar misshandelt wird.

Was treibt Sie an?
Die vielen Begegnungen mit den Menschen. Es ist ein gutes Gefühl, etwas zu bewegen und Menschen helfen zu können. Ein besonderes Anliegen von mir ist der Ausgleich zwischen wirtschaftlicher Vernunft und einer sozial gerechten Politik.

Was gefällt Ihnen an sich selbst besonders?
Mein starker Wille und meine Besonnenheit. Ich gebe nie auf. Aber ich reagiere auch nie überstürzt. Eigenschaften, die ich von meinem Vater geerbt habe, wofür ich ihm sehr dankbar bin.

Was mögen Sie gar nicht an sich?
Manchmal bin ich einfach ein wenig zu ungeduldig.

Was löst bei Ihnen Besorgnis aus?
Ich mache mir große Sorgen um die Sicherheitssituation gerade in Berlin. Wenn sich viele Menschen am Abend nicht mehr auf die Straße trauen, stimmt etwas in unserer Stadt nicht mehr.

Was machen Sie in Ihrer Freizeit?
Dabei steht mein Sohn Jonas stets im Mittelpunkt: Tiere füttern im Stadtforst, Schwimmen gehen, Buddeln und Fußballspielen. Hierbei kann ich optimal abschalten und schöpfe daraus eine Menge Kraft für meine Arbeit.

Die beste Entscheidung Ihres Lebens?
Meine Frau zu heiraten.

Wer war Ihr ständiger Begleiter in der Kindheit?
Moppy (mein Kuscheltier) und ein Fußball.

Was ist eine große Versuchung für Sie?
Chips und Schokolade, leider.

Kochen Sie gern?
Ja, ich brauche aber meine Frau an der Seite – damit es auch gelingt.

Welche sind Ihre Lieblingsspeisen und –getränke?
Currywurst und Cola. Wenn mehr Zeit zum Essen ist, dann freue ich mich aber auch sehr über ein Steak und einen guten Wein.

Was sehen Sie, wenn Sie in den Spiegel schauen?
Dass die Zeit nicht spurlos an mir vorbeigegangen ist.

Luxus ist…
ohne Wecker aufzuwachen.

Glück ist…
Gesund zu sein.

Was wollten Sie als Kind werden?
Bauarbeiter - wie mein Vater. Natürlich auch Feuerwehrmann, Pilot oder Fußballprofi.

Was war das schönste Geschenk, das Sie je bekommen haben?
Das erste Ultraschallbild meines Sohnes, das mir meine Frau Ina schenkte - ein unglaublicher Moment.

Ihr Lebensmotto?
Um das Mögliche zu erreichen, muss immer wieder das Unmögliche versucht werden.