Mittendrin statt nur dabei

Auf die Frage, wie viele Bürgeranliegen er als Bundestagsabgeordneter schon bearbeitet hat, lacht Kai Wegner: „Das kann ich unmöglich sagen. Viele, sehr viele sind es gewesen. Und glücklicherweise konnten wir in vielen Fällen auch helfen oder wenigstens den entscheidenden Stein ins Rollen bringen.“ Eines ist sicher: Kai Wegner lebt seine Tätigkeit als Volksvertreter. „Ich verstehe mich als Dienstleister. Meine Aufgabe als Bundestagsabgeordneter ist es, die Interessen der Bürgerinnen und Bürger zu vertreten, sowohl im Gesetzgebungsverfahren als auch direkt in konkreten Situationen. Ich kann Anliegen entweder selbst beantworten, indem ich beispielsweise Missverständnisse ausräume oder meine Motivation erkläre. Manchmal geht es darum, in Streitfällen zu moderieren oder aber bei Behörden nachzuhaken. Ich nehme Anregungen mit in die Fraktion oder die Ausschüsse. In speziellen Fällen gehe ich mit einem Anliegen bis zur Bundeskanzlerin.“

Um den Menschen bei der Bewältigung vielfältiger Probleme helfen zu können, bietet Kai Wegner regelmäßig Sprechstunden in seinem Bürgerbüro an. Er empfängt Besuchergruppen im Bundestag, diskutiert bei seinem Politischen Frühschoppen „Mitten in Spandau“ mit Interessierten zu verschiedenen aktuellen Themen oder steht an einem der vielen Infostände der CDU in Spandau oder Charlottenburg Nord für Gespräche zur Verfügung. Wenn der Bundestag im Sommer Pause macht, geht für Kai Wegner der Einsatz weiter. Auf seinen Sommertouren besucht er die Menschen, die das Leben in Spandau und Charlottenburg Nord maßgeblich mitgestalten; zum Beispiel in den Sportvereinen und Kleingartenvereinen, in den Kirchengemeinden und den sozialen Einrichtungen. Aber auch im Privatleben, zum Beispiel beim Einkaufen oder bei einem Spaziergang durch die Spandauer Altstadt, wird er oft angesprochen. „In den Gesprächen mit den Menschen erfahre ich ungefiltert, wo ihnen der Schuh drückt. „Das ist ein wesentlicher Teil meiner Arbeit und eine wichtige Voraussetzung dafür, dass ich die Probleme erkennen und angehen kann“, so Kai Wegner.