Kein Tempo 30 auf Berlins Hauptstraßen – R2G steht für ideologischen Kampf gegen das Auto

_YS16773Berlins Verkehrssenatorin Regine Günther plant, Tempo 30 auf Hauptverkehrsstraßen deutlich auszuweiten.

Hierzu erklärt der Großstadtbeauftragte der CDU/CSU-Fraktion und Spandauer Bundestagsabgeordnete, Kai Wegner:

„Die Pläne der Verkehrssenatorin gehen an der Realität in unserer Stadt vorbei. Tempo 30 auf wichtigen Hauptverkehrsstraßen wird den Mobilitätsbedürfnissen der Berlinerinnen und Berliner nicht gerecht. Die Menschen wollen auf dem Arbeitsweg nicht auf die Kriechspur. In einer Weltmetropole wie Berlin kann man sich nicht im Schneckentempo durch die Stadt bewegen.

Man hat den Eindruck, dass dieser Senat die Autofahrer bewusst ausbremsen will. Wo ein faires Miteinander aller Verkehrsteilnehmer angezeigt wäre, steht R2G für den ideologischen Kampf gegen das Auto.

Der Schutz vor Schadstoffbelastungen ist wichtig, muss aber mit Augenmaß geführt werden. Die Verkehrsverwaltung ist aufgerufen, das Instrumentarium des Luftreinhalteplans besser auszuschöpfen. Dazu gehören auch Schadstofffilter im ÖPNV. Zudem kann ein besserer Verkehrsfluss über grüne Wellen helfen, die Belastung durch Stickstoffdioxid und Feinstaub zu reduzieren.“