Senatorin Kolat schmückt sich mit fremden Federn – wo ist ihr Integrationskonzept?

Heute besucht Senatorin Kolat die Berliner Wasserbetriebe, die sechs geflüchteten Jugendlichen im September eine Ausbildung in Aussicht stellen. Dazu erklärt der Generalsekretär der CDU Berlin, Kai Wegner:

 

„Frau Kolat wird den Besuch bei den Berliner Wasserbetrieben wieder zur eigenen Profilierung nutzen. Aber nicht sie bietet den geflüchteten Jugendlichen eine berufliche Perspektive. Dem landeseigenen Unternehmen ist für diese Integrationsleistung zu danken. Solche Signale sind wichtig. Denn eine wesentliche Voraussetzung für erfolgreiche Integration, ist eine berufliche Tätigkeit, die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben oft erst ermöglicht.

 

Statt sich mit fremden Federn zu schmücken, muss Frau Kolat endlich zeigen, dass sie den Titel der Integrationssenatorin zu Recht trägt. Bisher fällt ihre Bilanz jedenfalls äußerst mager aus. Nach wie vor fehlt ein eigener Masterplan, wie die Integration der vielen Menschen, die nach Berlin gekommen sind und die noch kommen werden, aus ihrer Sicht gelingen kann.

 

Es reicht einfach nicht aus, die wichtige Aufgabe, einen Integrationsplan für Berlin zu entwickeln, einer Unternehmensberatung zu überlassen. Der SPD-Fraktionsvorsitzende Saleh findet die Beauftragung von McKinsey sogar peinlich. Das sollte auch Frau Kolat zu denken geben.“