Was sagt Michael Müller zur Freigabe von Cannabis?

Der Generalsekretär der Berliner CDU, Kai Wegner, erklärt zur Diskussion über eine Freigabe von Cannabis:

„Was sagt Michael Müller zur Legalisierung von Cannabis? Die Stadt erwartet eine klare Haltung des Regierenden Bürgermeisters.

Durch sein bisheriges Wegducken trägt Müller zur Verharmlosung von Haschisch-Konsum bei. Bereits jetzt kifft jeder fünfte Jugendliche in der Hauptstadt mehrmals pro Woche bis täglich und setzt sich gravierenden gesundheitlichen Folgen aus. Denn wer regelmäßig kifft, hat ein stark erhöhtes Risiko für krankhafte Angstzustände, Depressionen und Psychosen. Besonders bei jungen Menschen führt die Droge zu Fehlschaltungen im Gehirn. Michael Müller muss doch wissen, welches fatale Signal sein Schweigen aussendet. Ich fordere den Regierenden Bürgermeister auf, seiner Vorbildfunktion nachzukommen. Die Menschen haben ein Recht darauf, die Auffassung von Michael Müller in dieser Frage zu kennen.

Eine aktuelle Forsa-Umfrage belegt eindeutig, dass eine breite Mehrheit der Berlinerinnen und Berliner gegen eine Legalisierung von Haschisch ist. Die Anhänger von SPD und CDU sprechen sich ganz klar gegen eine Cannabis-Freigabe aus, während Grünen- und Linke-Wähler dafür sind. Dieser Klientel dient sich die SPD offensichtlich an, wenn sie am eigenen Wähler vorbei und entgegen dem was geltendes Recht ist, über eine Cannabis-Freigabe phantasiert. Müller muss sich klar positionieren, statt weiterhin eine Scheindebatte zuzulassen.

Wir brauchen keine Legalisierung, sondern eine gesellschaftliche Ächtung von Drogenkonsum. Uns geht es darum, gerade junge Menschen vor einer Drogenkarriere zu bewahren. Wer glaubt, Drogenkonsum ausgerechnet durch die erleichterte Abgabe von Drogen eindämmen zu können, begibt sich auf einen Irrweg. Solchen Überlegungen erteilen wir eine klare Absage. Mit der CDU wird der Staat niemals zum Dealer.“