Zum BER und den Stöß-Äußerungen

Der Generalsekretär der Berliner CDU, Kai Wegner, hatte gestern das „Dauer-Chaos am BER kritisiert und erwidert nun dem SPD-Landesvorsitzenden, Jan Stöß, der dazu ebenfalls Stellung genommen hat:

„Gerne möchte ich Herrn Stöß ins Gedächtnis rufen, dass der CDU-Landesvorstand schon seit Jahren dafür eintritt, mehr externen Sachverstand in den BER-Aufsichtsrat zu bringen. Müller war dazu zunächst bereit, fiel dann aber um. Wer darauf spekuliert hat, sich für die Eröffnung des Flughafens feiern zu lassen, muss sich jetzt auch dafür in Haftung nehmen lassen, dass sich die lange Reihe von Pleiten, Pech und Pannen ungebremst fortsetzt. Der jetzige Baustopp ist der Baustopp von Michael Müller.

Nach Platzeck und Wowereit und aktuell Müller sind ausschließlich SPD-Genossen an der Spitze des Aufsichtsrates. Müller hat mit der Senatskanzlei einen breiten administrativen Unterbau, er hat einen Flughafenkoordinator und bringt doch nichts zustande. Auch verschweigt Herr Stöß, dass Mühlenfeld der Kandidat von Michael Müller ist, denn Frank Henkel hat sich bei dieser Personalie enthalten. Der Versuch von Herrn Stöß, sich einen schlanken Fuß zu machen und mit dem Finger auf andere zu zeigen, ist nur noch peinlich.

Es bleibt dabei: Wir brauchen mehr Professionalität am BER. Ein einfaches Weiter-so darf es nicht geben.“