Vorstand der Siemens AG soll Stellenabbau überdenken

Kai Wegner, Generalsekretär der Berliner CDU, erklärt anlässlich des heutigen Werksbesuchs gemeinsam mit Heiko Melzer, wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion Berlin, und Matthias Brauner, Wahlkreisabgeordneter für Siemensstadt, zum in der vergangenen Woche angekündigten Stellenabbau bei Siemens:

„Siemens gehört zu Berlin und Berlin gehört zu Siemens. Siemens ist ein Unternehmen von weltweitem Renommee und von großer Bedeutung für den Industriestandort Berlin. Das Gasturbinenwerk stellt für die Stadt einen industriellen Leuchtturm besonderer Art dar, der moderne Technologie, die effiziente Nutzung von Energie und weniger Emissionen miteinander vereint.

Wir appellieren eingehend an den Vorstand der Siemens AG, den Abbau von Hunderten Arbeitsplätzen im Berliner Gasturbinenwerk zu überdenken. Der Abbau von Arbeitsplätzen im weltweit führenden Gasturbinenwerk träfe den Wirtschaftsstandort und die betroffenen Arbeitnehmer hart. Am Standort Huttenstraße gibt es sehr gute Entwicklungsmöglichkeiten für Innovation, Forschung, Engeneering, Service und Vertrieb. Ingenieurs- und Fertigungskompetenz gehören gemeinsam an diesen innovativen Standort.

Wir konnten uns beim heutigen Werksbesuch und im Gespräch mit der Werksleitung und Betriebsratsmitgliedern eingehend davon überzeugen, wie engagiert und fleißig die Belegschaft arbeitet.“

 

Hintergrund
Siemens hat in der vergangenen Woche angekündigt, 5100 Arbeitsplätze in Deutschland zu streichen, davon sind auch 400 Beschäftigte im Berliner Gasturbinenwerk an der Huttenstraße in Moabit betroffen. Schon davor waren Kürzungen von 400 Stellen angekündigt worden, sodass in Berlin insgesamt 800 Arbeitsplätze bei Siemens gefährdet sind.