Müller muss Verhältnis zur Kulturszene befrieden

Zum Berliner Theaterstreit erklärt der Generalsekretär der Berliner CDU, Kai Wegner:

„Das großartige Kulturangebot der Hauptstadt ist ein Touristenmagnet und damit auch ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. Die Theaterlandschaft ist ein stützender Pfeiler der kulturellen Leistungskraft Berlins. Wenn zentrale Leistungsträger der Theaterszene das Vertrauen zur politischen Führung verlieren, ist das kein Sturm im Wasserglas, sondern schadet Berlin insgesamt.

Michael Müller ist jetzt nicht nur als Kultursenator, sondern auch als Regierender Bürgermeister gefordert. Müller wäre gut beraten, das Verhältnis zu den Berliner Theaterintendanten zu befrieden. Das wäre auch ein wichtiges Signal an den Bund, der ein starker Partner bei der Finanzierung der Berliner Kulturlandschaft ist. Diese Partnerschaft ist existenziell für die Berliner Kulturszene.

Theatermacher und Künstler sind Garanten des kulturellen Renommees der Hauptstadt. Sie verdienen einen eigenständigen Ansprechpartner im Senat. Aufgrund der fundamentalen Bedeutung der Kultur für Berlin sollte es nach der nächsten Abgeordnetenhauswahl wieder einen eigenständigen Kultursenator geben.“