Sturmtief Xavier: Wegner dankt Einsatzkräften

SymbolbildSturmtief Xavier fegte am 5. Oktober über Berlin und Brandenburg hinweg. Die Berliner Feuerwehr musste wetterbedingt 2.170 Mal ausrücken (Stand: 06.10.2017, 12 Uhr). Kai Wegner dankte den Einsatzkräften für ihren Einsatz und kritisierte den FDP-Landesgeschäftsführer.

Der Vorsitzende der Landesgruppe Berlin in der CDU/CSU-Fraktion, Kai Wegner, erklärt:

„Das Sturmtief Xavier hat die Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg schwer getroffen. Fünf Menschen haben ihr Leben verloren und viele wurden zum Teil schwer verletzt, die Sachschäden sind noch schwer abschätzbar. Auch am Tag nach dem Sturm gilt der Ausnahmezustand in der Hauptstadt.

Mein herzlicher Dank gilt allen Einsatzkräften von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten, aber auch all den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern von THW und Freiwilliger Feuerwehr, die gestern und auch heute noch unermüdlich für Ordnung sorgen und vielen Berlinerinnen und Berlinern zu Hilfe geeilt sind.

Wieder einmal schweißt der Ausnahmezustand Berlin zusammen. An vielen Orten wurde beim Aufräumen mit angepackt oder wurden gestrandete Pendler spontan im Auto mitgenommen. Obwohl die verbliebenen U-Bahnen brechend voll waren, war es ungewöhnlich ruhig in den Zügen. Berlin geht mit seiner gewohnten stoischen Gelassenheit auch mit solchen Extremwetterlagen um. Das macht den Charme unserer Stadt aus.

Die Äußerung des Landesgeschäftsführers der FDP Berlin, der gestern Abend noch eine ‚Wetterhysterie‘ beklagte, lässt mich nur den Kopf schütteln. ‚Memmen‘ hätten seiner Meinung nach ‚Panik‘ gemacht, infolgedessen er nun nach Hause laufen müsse. Für so eine verbale Entgleisung fehlt mir jegliches Verständnis.“