Mehr Sicherheit auf Spandaus Straßen

  • Mehr Videoschutz in Spandaus Zentrum

Die CDU Spandau möchte an besonders kriminalitätsbelasteten Orten und in der Altstadt eine dauerhafte Videoüberwachung ermöglichen. Rund um die Spandau Arcaden, den Bahnhof Spandau und in der Altstadt soll eine Überwachung mit moderner Videotechnik, die selbstständig Gefahrenlagen erkennt und meldet, eine schnellere Reaktion der Polizei und eine höhere Aufklärungsrate bei Straftaten ermöglichen.

 

  • Berlinweite Sicherheitsstandards bei Großveranstaltungen

Die Altstadt Spandau ist ein gern genutzter Ort für große Veranstaltungen. Beim traditionellen Weinsommer, dem Bayern-Tag oder auch dem Spandauer Weihnachtsmarkt ist die Altstadt ein besonderer Anziehungspunkt für Menschen aus nah und fern. Zusätzlich zu der bestehenden Problematik des Durchgangsverkehrs außerhalb dieser Festivitäten hat sich nach dem furchtbaren Terroranschlag am Breitscheidplatz das Bedürfnis nach einer höheren Sicherung dieser Festivitäten entwickelt.

Die CDU Spandau fordert daher vom Berliner Senat ein Konzept für berlinweite Sicherheitsstandards zur Sicherung von Großveranstaltungen. Die Bezirke können etwaige Gefährdungslagen aus eigener Kraft nicht beurteilen. Der Senat muss hier mit den Sicherheitsbehörden definieren, welche Orte wie dauerhaft oder temporär zu sichern sind. Sicherheit kostet Geld. Die Schaffung von mehr Sicherheit muss aus einem Landesetat finanziert werden.

Die CDU Spandau setzt sich zudem für versenkbare Poller an den Zufahrten zur Altstadt Spandau ein, um u.a. besseren Schutz vor Anschlägen mit PKW zu gewährleisten. Die Poller könnten ggf. aus Mitteln des städtebaulichen Denkmalschutzes bezahlt werden.

 

  • Mehr Sicherheitspersonal auf Spandaus Straßen

Die Präsenz des Ordnungsamtes und der Berliner Polizei muss deutlich erhöht werden. Die CDU Spandau setzt sich daher für die Verkleinerung der Kontaktbereiche der Berliner Polizei ein. Die Altstadt Spandau muss ein eigener Kontaktbereich werden. Durch eine belastungsorientierte Personalverteilung kann die Polizeipräsenz an den entscheidenden Stellen erhöht werden.

Die CDU Spandau bekräftigt zudem ihre Forderung aus dem Bürgerprogramm 2016 nach einem zusätzlichen Polizei-Abschnitt für Spandau. Da auch die Bevölkerung Spandaus wächst, werden wir uns dafür einsetzen, dass neben den beiden bestehenden Polizeiabschnitten ein weiterer geschaffen wird. Nur so können in einem Flächenbezirk wie Spandau kürzere Anfahrtszeiten erreicht werden.

 

  • Mehr Sicherheit durch Licht

In der Dunkelheit sinkt das subjektive Sicherheitsempfinden der Menschen. Bahnunterführungen oder Fußgängerwege müssen daher heller und freundlicher gestaltet werden. Über die städtebauliche Kriminalprävention sollten gemeinsam mit dem Bezirk Maßnahmen erarbeitet werden, wie das subjektive Sicherheitsempfinden in einigen Ortsteilen erhöht werden kann. Dazu können auch zusätzliche Straßenlaternen beitragen.

Vom Berliner Senat fordern wir, dass defekte Laternen innerhalb von 48 Stunden garantiert erneuert werden. Nur so kann die objektive Sicherheit aber auch das subjektive Sicherheitsempfinden gestärkt werden!

 

  • Spandauer Nachthotline

Der Bezirk Spandau soll Vorreiter für eine berlinweit einmalige Nachthotline sein. Bei dieser können Bürgerinnen und Bürger wie beim „Schlaglochmelder“ dunkle Ecken im Bezirk melden oder auch Hinweise auf etwaige Verstöße gegen das Kinder- und Jugendschutzgesetz geben. Die Nachthotline soll zudem auch in den üblichen Geschäftszeiten des Bezirksamtes konkrete Hilfestellungen leisten. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Nachthotline könnten beispielsweise Hinweise zum richtigen Umgang mit Ruhestörungen geben oder über das Kinder- und Jugendschutzgesetz aufklären. Eingegangene Hinweise sollen an die jeweils zuständigen Stellen in den Landes- und Bezirksbehörden weitergeleitet werden.

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