2,7 Mio. Euro für Premiumprojekt des Städtebaus in der Neuköllner Gropiusstadt

Kai Wegner und Christina Schwarzer

Die Berliner CDU-Bundestagsabgeordneten Kai Wegner und Christina Schwarzer

Im Rahmen des Bundesprogramms „Nationale Projekte des Städtebaus“ wird das „Öffentliche Zentrum für Sprache und Bewegung am Campus Efeuweg“ in der Gropiusstadt im Bezirk Neukölln in die Reihe der „Nationalen Projekte des Städtebaus 2017“ aufgenommen.

Hierzu erklären das Jury-Mitglied zur Auswahl der Projekte für das Bundesprogramm, Kai Wegner MdB, und die Neuköllner Bundestagsabgeordnete Christina Schwarzer MdB:

„Am Campus Efeuweg in der Gropiusstadt ist bereits in der Vergangenheit viel in Bewegung geraten. Mit dem Zentrum für Sprache und Bewegung kommt dank der Förderung des Bundes bald ein Scharnier zwischen Campus und dem umgebenden Quartier hinzu. Das Vorhaben hat Beispielcharakter für die Integration von Bildung und Stadtentwicklung und wird ein Meilenstein bei der Campusentwicklung.

Die Gropiusstadt steht repräsentativ für das Modell der Großwohnsiedlungen der Nachkriegsmoderne. Große Wohnsiedlungen sind schlafende Riesen mit einem enormen Potenzial für eine lebendige Stadtentwicklung. Die Förderung des Bundes wird beispielhaft dazu beitragen, in Großsiedlungen Teilhabe und Lebensqualität zu steigern.

Als Berliner Abgeordnete freuen wir uns natürlich ganz besonders, dass es erneut eine Bewerbung aus der Hauptstadt geschafft hat, als Premiumprojekt des Städtebaus gefördert zu werden. Die Berücksichtigung verdeutlicht, dass Berlin immer wieder Städtebauer und Architekten zu innovativen und hochwertigen Lösungen inspiriert.“

Im Jahr 2017 werden 24 ausgewählte „Nationale Projekte des Städtebaus“ mit rund 65 Millionen Euro gefördert. Es handelt sich bei diesen Premiumprojekten um investive und konzeptionelle Vorhaben mit besonderer nationaler Wahrnehmbarkeit, hoher Qualität, überdurchschnittlichem Investitionsvolumen und hohem Innovationspotenzial. Förderschwerpunkte 2017 sind die Konversion von Militärflächen, die interkommunale städtebauliche Kooperation und der barrierefreie und demografiegerechte Umbau.