BER-Flüge zu Randzeiten nicht behindern – Rot-Rot-Grün gefährdet internationale Flugverbindungen

Zu den Plänen von Rot-Rot-Grün, den Flugbetrieb am BER zu Randzeiten zurückzudrängen, erklärt der Vorsitzende der Landesgruppe Berlin in der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Kai Wegner:
_YS16778„Rot-Rot-Grün befindet sich auf politischem Blindflug. Die unausgegorenen Pläne kommen faktisch einer Ausdehnung des Nachtflugverbotes gleich. Das Linksbündnis setzt seine Klein-Klein-Strategie fort und das wichtigste Infrastrukturprojekt der Hauptstadtregion aufs Spiel. Die Ausweitung des Fünf-Stunden-Zeitraums würde Berlin in seiner weltweiten Anbindung zurückwerfen. Berlin braucht mehr internationale Verbindungen und Direktflüge, also einen Hauptstadtflughafen und keinen Provinzflughafen. Alles andere wäre dieser pulsierenden Metropole nicht würdig.

Berlin als Wirtschaftsstandort ist auf vielfältige Flugverbindungen angewiesen, um auch international auf der Höhe zu sein. Anstelle der Flugbehinderungspläne von R2G brauchen Wirtschaft und Beschäftigung in der Hauptstadtregion einen kräftigen Schub und zudem Sicherheit in ihrer Planung. Auch der Bund als Mitgesellschafter hat zu Recht einen Anspruch auf Verlässlichkeit und ein Interesse, dass der Flughafen schnellstmöglich aus den roten Zahlen kommt. Das Gerede von weiteren Einschränkungen am BER muss endlich aufhören.“

Hintergrund:
Bisher gilt ein Nachtflugverbot zwischen Mitternacht und fünf Uhr morgens. SPD, Linke und Grüne in Berlin wollen mit den Mitgesellschaftern Brandenburg und Bund sprechen, um auszuloten, wie die Geräuschsituation anders geregelt werden kann. Linke und Grüne würden das Nachtflugverbot gern von derzeit fünf auf acht Stunden ausweiten und Flüge in der Zeit von 22 bis 6 Uhr untersagen.