Trauriger Rekord am Alexanderplatz – Videotechnik für mehr Sicherheit

Zum Messerangriff auf einen 19-Jährigen und dem Anstieg der Straftaten am Berliner Alexanderplatz erklärt der Generalsekretär der CDU Berlin, Kai Wegner:

„Die Messerstecherei am Alexanderplatz verdeutlicht wieder einmal, dass die technischen Möglichkeiten genutzt werden müssen, um die Sicherheit an Berlins öffentlichen Plätzen zu erhöhen. Mit der Ausweitung der Videotechnik an Berlins besonders gefährdeten Plätzen sinkt die Zahl der Straftaten und Delikte können zügiger aufgeklärt werden. Wären Aufnahmen am Alexanderplatz zugelassen, wäre auch ein schnelleres Einschreiten der Polizeikräfte möglich gewesen.

Die CDU drängt seit Monaten auf die Erhöhung der Sicherheit, zu der auch die Installation von Kameras am Alexanderplatz zählt. Obwohl Müller sich der Sichtweise der CDU angeschlossen hat, konnte er sich innerhalb seiner Partei nicht durchsetzen. Die SPD nimmt die Sicherheitsrisiken an Berlins öffentlichen Plätzen weiterhin zu Lasten der Bürger in Kauf. Die Berlinerinnen und Berliner haben die Wahl, ob sie die Gefährdungen weiter hinnehmen oder mehr Sicherheit in der Stadt wollen.

Ausdrücklich gilt mein Dank den Zeugen, die umgehend Hilfe gerufen haben. Zivilcourage und ein rechtzeitiges Einschreiten der Polizeikräfte tragen zu einem sicheren Berlin bei.“

Hintergrund:
Im ersten Halbjahr des Jahres registrierte die Polizei am U-Bahnhof Alexanderplatz 722 Straftaten, davon 84 Gewalttaten. Der Bahnhof zählt damit zu den gefährlichsten Plätzen Berlins.