Bildung muss in Berlin endlich zur Chefsache werden

Zum schlechten Abschneiden Berlins beim ‚Bildungsmonitor 2016‘ erklärt der Generalsekretär der CDU Berlin, Kai Wegner:

„Die Studie zeigt ungeschminkt, dass die SPD-Schulsenatoren Berlin in den letzten zwanzig Jahren in die bildungspolitische Sackgasse geführt haben. Berlin braucht dringend einen Neuanfang im Bildungsbereich. Es stellt sich die Frage, warum Müller zu diesem zentralen Zukunftsfeld nicht längst eine Haltung gefunden hat. Statt sich einem der drängendsten Probleme in unserer Stadt anzunehmen, phantasiert Müller lieber beinahe im Stundentakt neue Koalitionen herbei. Bildung muss in Berlin endlich zur Chefsache werden.

Die CDU Berlin steht wie keine andere politische Kraft für ein leistungsfähiges, differenziertes und durchlässiges Bildungssystem. Wir wollen die Vielfalt der Schulformen erhalten, damit alle Kinder auf der Schulart, die ihren Begabungen entspricht, individuell bestmöglich gefördert werden können. Dazu gehören auch starke Gymnasien als eine tragende Säule der Berliner Bildungslandschaft. Wir haben keine Einheitsschüler, und deswegen darf es auch keine Einheitsschule geben.

Damit alle jungen Menschen die Chance auf eine gute Zukunft erhalten, müssen wir schon bei der frühkindlichen Bildung ansetzen. Wir wollen die bewährten und gut angenommenen Vorschulen, die der rot-rote Vorgängersenat abgeschafft hat, wieder einführen. Die Vorschulen bieten die gute Möglichkeit, Sprachdefizite gezielt abzubauen und motorische Fähigkeiten zu fördern. Vorschulen haben eine gute schulvorbereitende Wirkung, ohne die Kinder zu überfordern. Die CDU wird sich auch in Zukunft für eine ideologiefreie und pragmatische Bildungspolitik stark machen.“

Zum Hintergrund:
Berlin liegt beim Bildungsmonitor 2016 auf dem letzten Platz. In keinem anderen Bundesland sind die Leistungen der Schülerinnen und Schüler schlechter als in der Hauptstadt. Auch verlassen besonders viele Jugendliche die Schulen ohne Abschluss oder brechen ihre Ausbildung ab.