House of One wird Referenzort für das friedliche Miteinander der Religionen

_YS17049Am heutigen Freitag erhält das Städtebauprojekt „House of One“ die Förderzugabe durch das Bundesbauministerium. Hierzu erklärt Kai Wegner, Mitglied der Jury „Nationale Projekte des Städtebaus“ und des Bauausschusses im Deutschen Bundestag sowie Großstadtbeauftragter der CDU/CSU-Bundestagsfraktion:

„Als Haus des interreligiösen Dialogs hat das House of One eine hohe Symbolkraft und wird weit über Berlin hinausstrahlen. Wir schaffen im Herzen der deutschen Hauptstadt einen Referenzort für das friedliche Miteinander der Religionen. Das House of One wird das Näherrücken verschiedener Glaubensrichtungen aktiv gestalten.

Es ist wichtig, in den Dialog zu treten und gemeinsam weiter Brücken zu bauen. Nur dadurch können Verständnis, Toleranz und gegenseitiger Respekt gestärkt werden. Auch angesichts der Herausforderungen im Umgang mit geflüchteten Menschen sowie der Gewalt und Unterdrückung im Namen der Religion benötigen wir dringend einen symbolischen Hoffnungsort, der sich durch gegenseitigen Respekt und Achtung auszeichnet.

Mit dem multireligiösen Bet- und Lehrhaus gewinnt Berlin einen neuen städtebaulichen Ankerpunkt. Das House of One nimmt die Fundamente der historischen Petrikirche auf und setzt an einem innerstädtischen Schlüsselort ein städtebauliches Zeichen. Nach seiner Fertigstellung wird der Sakralbau zu einer neuen Touristenattraktion werden.“

Zum Hintergrund:

Im Rahmen des Bundesprogramms Nationale Projekte des Städtebaus werden investive sowie konzeptionelle Projekte mit besonderer nationaler bzw. internationaler Wahrnehmbarkeit, mit sehr hoher fachlicher Qualität, mit überdurchschnittlichem Investitionsvolumen oder mit hohem Innovationspotenzial gefördert. Auch in diesem Jahr stehen dafür rund 50 Mio. Euro bereit. Das House of One, welches Judentum, Christentum und Islam unter einem Dach vereint, erhält eine Bundesförderung in Höhe von 2,2 Mio. Euro.