Müller will von eigenem Versagen ablenken

Michael Müller hat eingeräumt, dass im Landesdienst zu Unrecht über Jahre Personal abgebaut wurde, während die Stadt bereits wuchs. Eine eigene Verantwortung streitet er aber mit dem Hinweis, nicht an der Regierung gewesen zu sein, ab. Hierzu erklärt der Generalsekretär der CDU Berlin, Kai Wegner:

„Müller macht es sich zu einfach. Er hat als Vorsitzender der größten Regierungsfraktion jede Personaleinsparung beschlossen und die Mehrheiten dafür organisiert. Als Haushaltsgesetzgeber hat er sogar eine Hauptverantwortung dafür getragen. Die Probleme, vor denen die Stadt beim bezahlbaren Wohnraum, bei Schulgebäuden und beim Personal steht, hat Müller maßgeblich mitverursacht.

Die späte Erkenntnis bei Müller, dass die eigene Politik falsch war, ist zu begrüßen. Es ist aber schon kurios, dass die SPD im Wahlkampf immer genau die Probleme lösen will, die sie in den Jahren davor selbst verursacht hat. Das Ablenken vom eigenen Versagen lassen wir Müller nicht durchgehen.“