Kolat muss Integration der Geflüchteten sicherstellen

Am Mittwochabend haben sich die Koalitionsspitzen im Bund auf Vorgaben für ein Integrationsgesetz geeinigt. Hierzu erklärt der Generalsekretär der CDU Berlin, Kai Wegner:

„Die Integration der vielen Flüchtlinge und Migranten, die nach Deutschland gekommen sind, ist eine Herkulesaufgabe. Sie erfordert eine gewaltige Anstrengung von Staat, Wirtschaft und Gesellschaft. Natürlich sind aber auch die geflüchteten Menschen selbst in der Pflicht, sich aktiv um Integration zu bemühen. Wir begrüßen, dass jetzt auf Bundesebene ein Integrationsgesetz auf den Weg gebracht wird, das dem Prinzip des Forderns und Förderns konsequent folgt.

Damit die Integration gelingt, ist auch die Landesebene gefordert. Senatorin Kolat ist in der Pflicht, den Flüchtlingen in Berlin vor Ort konkrete Perspektiven aufzuzeigen. Die Geflüchteten brauchen nicht nur Wohnraum, sondern auch Qualifizierungs- und Arbeitsgelegenheiten. Ein zentraler Schlüssel zur Integration sind auch Deutschkenntnisse, denn nur wer unsere Sprache spricht, kann aktiv an unserer Gesellschaft teilhaben. Kolat sollte daher auch die Möglichkeiten zum Spracherwerb ausweiten.

Beim allen Unterstützungsleistungen muss Kolat beachten, dass Angebote ohne Anreize wenig Erfolg haben. Integration ist keine Einbahnstraße. Wem wir die Hand reichen, der muss diese auch ergreifen. Wenn Geflüchtete sich der Integration widersetzen, müssen spürbare Sanktionen erfolgen. Kolat muss klar machen, dass Integration nicht nur ein Angebot ist, sondern auch eine Pflicht.“