Förderung des privaten Einbruchschutzes auch für Wohnungen!

_YS17049Seit November 2015 unterstützt der Bund mit dem Programm „Kriminalprävention durch Einbruchsicherung“ die private Vorsorge gegen Einbruch. Am 21. April 2016 hat die Große Koalition beschlossen, die Förderung des Einbruchsschutzes auf 50 Millionen Euro zu erhöhen sowie angekündigt, die Mindestinvestitionsschwelle von 2.000 Euro zu Beginn des Jahres 2017 abzusenken.

Die Berliner Landesgruppe der CDU-Fraktion unterstützt diesen Ansatz ausdrücklich. Der Landesgruppenvorsitzende und Generalsekretär der CDU Berlin, Kai Wegner, sowie der Bundestagsabgeordnete von Charlottenburg-Wilmersdorf und Haushaltsausschussmitglied, Klaus-Dieter Gröhler, haben sich nun in einem gemeinsamen Brief an den Fraktionsvorsitzenden Volker Kauder gewandt, mit der Bitte, die Förderungsgrenze auf unter 1.000 Euro abzusenken, um eine Förderung des Einbruchschutzes für Wohnungen in den Städten zu stärken.

Kai Wegner: „Die Förderung darf nicht nur für Hausbesitzer gelten, sondern auch für Mieter mit oftmals kleinem Portemonnaie. Der Bund sollte auch diese Bürger noch besser dabei unterstützen, ihr Eigentum zu schützen. Das wäre zudem ein wichtiger Beitrag dazu, kriminellen Banden die Geschäfte zu verderben.

Klaus-Dieter Gröhler: „Gerade in Berlin, wo ein Großteil der Bürgerinnen und Bürgern in Mietwohnungen lebt, ist der durchschnittliche Einbruchschutz einer Altbau-Etagenwohnung für deutlich unter 1.000 Euro zu erreichen. Ein staatlicher Zuschuss macht Sinn und wäre ein deutliches Zeichen der Union, dass sie die Sorgen von Bürgerinnen und Bürgern in Ballungsräumen ernst nimmt!“