Siemens muss alle Arbeitsplätze im Dynamowerk sichern

Zu den Plänen von Siemens, im Dynamowerk in Berlin-Spandau 30 Arbeitsstellen zu streichen, erklärt der Generalsekretär der CDU Berlin, Kai Wegner:

„Von einem Technologieführer wie Siemens darf man erwarten, dass er auf Marktveränderungen mit Innovation und besseren Produkten reagiert statt ideenlos Leute vor die Tür zu setzen. Wenn nach dem Gasturbinenwerk und dem Schaltwerk jetzt auch noch Mitarbeiter im Dynamowerk bluten sollen, geht das definitiv in die falsche Richtung. Es ist der falsche Weg, sich auf dem Rücken der Beschäftigten sanieren zu wollen.

Es gab in der Vergangenheit schon zu viele Entlassungen bei Siemens in Berlin. Auf schwierige Marktlagen kann man auch anders reagieren als mit dem Abbau von hochqualifizierten und motivierten Fachkräften. Ich fordere die Konzernleitung auf, kreative und innovative Konzepte umzusetzen und damit alle Arbeitsplätze im Dynamowerk zu sichern. Siemens muss seiner Verantwortung für die Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen nachkommen.

Zwischen Berlin und Siemens bestand schon immer eine ganz besondere Beziehung. Die Entwicklung Berlins zu einer modernen Industriemetropole ist untrennbar mit den Namen Siemens verbunden. Die Siemens-Werke sind bis heute ein wichtiger ökonomischer und sozialer Motor für unsere Stadt. Das soll auch in Zukunft so bleiben, und deshalb dürfen keine weiteren Arbeitsplätze bei Siemens entfallen.

Zum Hintergrund:

Siemens will weltweit 2.500 Stellen abbauen, davon 2.000 in Deutschland. Im Dynamowerk in Berlin-Spandau sollen nach den Plänen von Siemens 30 Arbeitsplätze entfallen.