Zu den Sticheleien der Berliner SPD

Kai Wegner, Generalsekretär der Berliner CDU, erklärt:

„Bisher kannten wir solche kraftmeierischen Sprüche nur von Michael Müller vor SPD-Parteitagen. Dass Saleh nun offenkundig auch so etwas in seiner Fraktion nachmachen muss, verwundert mich. Es wird Zeit, dass die SPD ihre innerparteilichen Machtfragen klärt.

Wir werden weiter an den Herausforderungen unserer Zeit arbeiten. Ich fordere die SPD auf, vom Wahlkampfmodus in den Arbeitsmodus zurückzufinden. Mindestens sollte sie aber über ihre Umgangsformen nachdenken. Denn Hochmut kommt bekanntlich vor dem Fall.

Die Bilanz des Senats wird in seiner Gesamtheit bewertet. Es wäre sehr gut gewesen, wenn zum Beispiel der damalige Stadtentwicklungssenator Müller, dem Sozialsenator Mario Czaja beim Bau der ersten Wohncontainer für Flüchtlinge geholfen hätte, statt sich zu verweigern. Aber in Anbetracht des BER und der Staatsoper war es wohl besser, dass er nicht mitgewirkt hat – schließlich waren die ersten Wohncontainer nach 44 Tagen von der von Mario Czaja geführten Sozialverwaltung eröffnet. Auch für Müller darf Chefsache eben nicht bedeuten, stets einen Schuldigen zu finden und sich selbst in die Büsche zu schlagen.“