Dobrindt darf Air Berlin und den BER nicht sabotieren

Nach einer Entscheidung des Verwaltungsgerichts Braunschweig werden die Gemeinschaftsflüge von Air Berlin und Etihad zunächst bis zum 15. Januar 2016 genehmigt. Hierzu erklärt der Generalsekretär der Berliner CDU, Kai Wegner:

„Die Gemeinschaftsflüge mit Etihad sind ein wesentlicher Bestandteil des Geschäftsmodells von Air Berlin. Es geht um 8.000 Arbeitsplätze und die Sicherung der Angebotsvielfalt im Luftfahrtbereich. Für den Wettbewerb wäre es gut, wenn es auch in Zukunft zwei starke Fluggesellschaften in Deutschland gibt. Ohne die Codeshare-Verbindungen jedoch ist Air Berlin in der Existenz bedroht. Das wäre auch ein schwerer Rückschlag für den neuen Hauptstadtflughafen.

Alexander Dobrindt muss über seinen Schatten springen und die gemeinsamen Flüge von Air Berlin und Etihad weiterhin genehmigen. Die Entscheidung muss zeitnah fallen, denn Air Berlin und die Passagiere brauchen jetzt Klarheit. Als Bundesverkehrsminister darf Dobrindt keine Politik nach Himmelsrichtung betreiben. Es wäre fatal, wenn der Eindruck entstünde, dass der Verkehrsminister als Lobbyist des Münchener Flughafens und des dortigen Drehkreuzes auftritt.“