Bayram vergiftet das politische Klima

In einem Interview mit der taz behauptet die flüchtlingspolitische Sprecherin der Grünen im Berliner Abgeordnetenhaus, Canan Bayram, dass die Wartesituation vor dem LAGeSo willentlich inszeniert wird, um etwa Schlägereien zu provozieren und in der Folge die Stimmung in der Bevölkerung kippen zu lassen. Dazu erklärt der Generalsekretär der CDU Berlin, Kai Wegner:

„Aus den Worten von Frau Bayram sprechen Unfähigkeit und Verblendung. Mit ihren wirren Einlassungen outet sich Frau Bayram als Anhängerin von Verschwörungstheorien. Wer ernsthaft meint, dass die angespannte Wartesituation am LAGeSo inszeniert ist, glaubt auch, dass die Mondlandung im Fernsehstudio produziert wurde. Ich fordere die Grünen auf, in der Flüchtlingsfrage endlich eine konstruktive und realistische Haltung einzunehmen.

Die Unterstellungen von Frau Bayram sind nicht nur sachlich absurd, sondern zielen in infamer Weise auf die Ehre und persönliche Integrität von Senator Czaja. Nicht nur angesichts der großen Herausforderungen, vor denen unsere Gesellschaft in der Flüchtlingssituation steht, ist das eine bodenlose Frechheit. Wenn Frau Bayram Anstand hat, wird sie ihre perfiden Unterstellungen zurücknehmen und sich bei Mario Czaja entschuldigen.

Verstörend ist, dass Frau Bayram mit ihren absurden Behauptungen Misstrauen unter den Flüchtlingen sät. Damit vergiftet sie das politische Klima und erweist der Integration einen Bärendienst. Ausgerechnet so jemand schimpft sich flüchtlingspolitische Sprecherin. Mit ihren verleumderischen Angriffen disqualifiziert sich Frau Bayram für den ernsthaften politischen Diskurs.“