Kai Wegner setzt sich mit Erfolg für BAMF Spandau ein

Wartesituation für Flüchtlinge wird verbessert

Kai Wegner, Bundestagsabgeordneter und Generalsekretär der Berliner CDU, setzte sich nach seinem kürzlich zurückliegenden Vororttermin im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) in Berlin-Spandau dafür ein, dass sich die Wartesituation für die Asylsuchenden umgehend verbessert und erklärt dazu:

„Täglich steht bei Wind und Wetter eine Menschentraube vor dem BAMF, darunter Hochschwangere, Gebrechliche, Mütter mit Kindern, um einen Asylantrag zu stellen. Ein strukturiertes Aufrufverfahren ist derzeit kaum möglich. Die steigenden Antragszahlen und der bevorstehende Winter werden die derzeitige Wartesituation zusätzlich verschärfen. Dabei bietet sich unmittelbar auf dem Gelände ein dahinter liegendes Gebäude als großzügiger und beheizbarer Wartebereich an, der als Lager für Büromöbel des Deutschen Bundestages genutzt wird. Ich habe mich deshalb umgehend an den Präsidenten des Deutschen Bundestages, Norbert Lammert, gewandt und darum gebeten, die als Lager genutzte Fläche als Wartebereich zur Verfügung zu stellen. Die Bundestagsverwaltung hat unverzüglich reagiert und lässt das Möbellager bereits räumen. Ich freue mich, dass hier schnell und konkret geholfen werden konnte und danke der Bundestagsverwaltung für ihre hohe Flexibilität.

Auch bei den ehrenamtlichen Helfer sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sorgt der zusätzliche Wartebereich für Entlastung und verbessert die Arbeit vor Ort. Auch ihnen danke ich für ihren engagierten und hochmotivierten Einsatz.“

Hintergrund

Täglich wollen mehr als 400 Flüchtlinge in der Außenstelle Spandau einen Asylantrag stellen. Der Wartebereich im Gebäude selbst ist jedoch lediglich für maximal 50 Antragsteller ausgelegt. Bei schlechtem Wetter werden deshalb vorzugsweise ältere Menschen, Kinder und Schwangere im Wartbereich und in zwei Wartecontainern untergebracht. Alle übrigen Antragsteller müssen derzeit im Außenbereich vor dem Gebäude stehend warten. Das hat unter anderem zur Folge, dass ein strukturiertes Aufrufverfahren derzeit nicht möglich ist.Hintergrund