Anlässlich des Mauergedenkens am 13. August

Kai Wegner, Generalsekretär der Berliner CDU, erklärt:

 

„Der 13. August 1961 war ein trauriger Tag, an dem durch Stacheldraht und Absperrungen die Teilung Deutschlands zementiert wurde. Als Symbol der Unmenschlichkeit brachte die Mauer 28 Jahre lang unermessliches Leid über die Menschen. Die Mauer hat viel zerstört. Aber sie war überwindbar. Das Regime konnte seine Bürger nicht auf Dauer einsperren, denn der Wille zur Freiheit war stärker als Stacheldraht und Beton.

Welche bittere Realität die Mauer war, ist der jungen Generation nicht mehr aus eigenem Erleben präsent. Die Verantwortung vor der Geschichte gebietet es, den 13. August im Gedächtnis unserer Nation bewahren, als Tag der Erinnerung an die zahllosen Opfer, und als Tag der Mahnung daran, dass unsere Freiheit und unsere Demokratie alles andere als selbstverständlich sind.“