Schmiererei an CDU-Kreisgeschäftsstelle

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag haben Unbekannte die CDU-Kreisgeschäftsstelle Steglitz-Zehlendorf beschmiert. Dazu erklärt der Generalsekretär der Berliner CDU, Kai Wegner:

„Schmierereien können kein Mittel der politischen Auseinandersetzung sein. Wer es nötig hat, Häuserwände zu bekritzeln, offenbart nicht nur seine schlechte Kinderstube, sondern auch die eigene argumentative Ohnmacht. Mit dieser dummen und kriminellen Aktion helfen die Randalierer weder den Flüchtlingen, noch tragen sie konstruktiv zur gesellschaftlichen Debatte über den Umgang mit Flüchtlingen bei.

Dass der vermeintliche Willkommensgruß für Flüchtlinge mit einem Hammer-und-Sichel-Symbol garniert ist, lässt auf einen linksextremistischen Hintergrund schließen. Es braucht schon ein gehöriges Maß an menschenfeindlicher Verblendung, um eine mörderische Ideologie, die zig Millionen Tote auf dem Gewissen hat, als Kronzeugen für eine humane Flüchtlingspolitik zu präsentieren. Die Urheber der Schmierereien sollten sich fragen, was wohl die Boatpeople dabei empfinden, die in den 70er Jahren aus dem kommunistischen Vietnam fliehen mussten und in Deutschland eine neue Heimat gefunden haben.

Die Zahl der in Berlin unterzubringenden Flüchtlinge ist im Jahr 2015 nochmals angestiegen. Alleine bis April 2015 sind bereits über 6.700 Flüchtlinge in Berlin menschenwürdig und sicher untergebracht worden. Diese große Leistung ist von Senator Czaja, seinen Mitarbeitern und den vielen haupt- und ehrenamtlichen Helfern bewältigt worden. Ihnen gebührt unser aller Dank.“