Erinnerung an den 17. Juni 1953 weiter stärken

17. Juni

 Am morgigen Mittwoch jährt sich der Volksaufstand in der DDR zum 62. Mal. Hierzu erklärt der Generalsekretär der Berliner CDU, Kai Wegner:

 

„Der 17. Juni ist nicht irgendein Tag im Jahreskalender, sondern ein herausragendes Datum der deutschen Freiheits- und Einheitsgeschichte. Der gescheiterte Volksaufstand von 1953 mit der deprimierenden Gewalterfahrung und die geglückte Revolution von 1989/90 sind zwei Seiten derselben Medaille. Was die mutigen Männer und Frauen am 17. Juni 1953 begannen, fand zwischen dem 9. November 1989 und dem 3. Oktober 1990 seine Vollendung. Wir können froh und dankbar sein, heute in einer freien, demokratischen Gesellschaft zu leben.

Eine Lehre aus dem Volksaufstand ist, dass Freiheit und Demokratie alles andere als selbstverständlich sind. Sie müssen immer erst errungen und dann bewahrt werden. Deshalb tritt die Berliner CDU dafür ein, den 17. Juni als ein zentrales Symbol der Freiheitsgeschichte unseres Landes weiter zu stärken. Wir setzen uns dafür ein, dem Volksaufstand in Schulen und Bildungseinrichtungen eine stärkere Beachtung zu schenken. Wünschenswert ist auch eine weitere Benennung von Straßen und Plätzen, um an authentischen Erinnerungsorten Geschichte für die nachgeborene Generation erfahrbar zu machen. Wir alle sind gefordert, das Wissen um den 17. Juni 1953 lebendig zu halten.“