Cannabis-Legalisierung ist ein gefährlicher Irrweg

Innerhalb der Berliner SPD wächst die Zustimmung für eine staatlich kontrollierte Abgabe von Cannabis. Hierzu erklärt der Generalsekretär der Berliner CDU, Kai Wegner:

„Wer Drogen legalisieren will, weil es bisher nicht gelungen ist, den Schwarzmarkt auszutrocknen, argumentiert zynisch. Das ist so, als wollte man demnächst Verkehrsampeln abschaffen, weil manche Autofahrer über Rot fahren. Eine Kapitulation vor dem gesellschaftlichen Missstand des Drogenmissbrauchs wird es mit der Berliner CDU nicht geben. Die Cannabis-Legalisierung wäre ein gefährlicher Irrweg.

Der Staat hat eine Garantenpflicht für die Gesundheit der Bürger. Deshalb darf der Staat nicht selbst zum Dealer werden, sondern muss gerade die jungen Menschen vor den gefährlichen gesundheitlichen Folgen des Kiffens beschützen. Es geht uns darum, junge Menschen vor einer Drogenkarriere zu bewahren, statt durch Coffeeshops die Gefahren des Kiffens zu verharmlosen.“

Zum Hintergrund:

Die Zahl der Cannabis-Konsumenten ist in Berlin deutschlandweit am höchsten. Die Altersgruppe der 18- bis 20-Jährigen weist den höchsten Konsum auf. Jeder fünfte Student konsumiert mehrmals pro Woche bis täglich Cannabis, ähnlich sieht es bei Berufsschülern und Auszubildenden aus. Wer regelmäßig Cannabis konsumiert, hat ein stark erhöhtes Risiko für krankhafte Angstzustände, Depressionen und Psychosen. Gerade bei jungen Menschen führt die Droge zu Fehlschaltungen im Gehirn.