Antragsverfahren für Hilfen aus Teilhabepaket vereinfachen

Nur 83.000 von möglichen 200.000 Berliner Kindern kommen in den Genuss von Hilfen aus dem Bildungs- und Teilhabepaket. Hierzu erklärt der Generalsekretär der Berliner CDU, Kai Wegner:

„Bildung und Teilhabe ist der Schlüssel für ein selbstbestimmtes, erfolgreiches und gesundes Leben. Wenn in Berlin nur rund 4 von 10 anspruchsberechtigten Kindern die Hilfen aus dem Bildungs- und Teilhabepaket nutzen, ist das ein Alarmsignal. Augenscheinlich ist der Bewilligungsmodus zu bürokratisch. Die Anträge für die verschiedenen Leistungen sind mit Ausfüllhinweisen teilweise zehnseitig und haben die Anmutung einer Steuererklärung. Davon werden gerade bildungsferne Eltern abgeschreckt.

Nötig sind niedrigschwellige Angebote für die betroffenen Familien. Die Senatsverwaltung muss die Menschen, die vor den Formularstapeln kapitulieren, an die Hand nehmen und durch den Bürokratiedschungel führen. Zu prüfen ist auch, ob in den Bürgerämtern gezielt helfende Antragslotsen eingesetzt werden können. Das Ziel muss sein, dass alle Kinder von den Unterstützungsleistungen profitieren, denn das ermöglicht auch sozial benachteiligten jungen Menschen echte Teilhabe in der Schule und der Gesellschaft. Wir wollen kein Kind zurücklassen.“