In die Zukunft des Postgeländes kommt Bewegung

Kai Wegner will den Eigentümer zum Abriss des alten Postgebäudes verpflichten

Das alte Postgelände ist seit Jahren ein Schandfleck im Herzen Spandaus. Das Gebiet verdreckt zunehmend und entwickelt sich zum Sammelpunkt für Obdachlose und Jugendliche. Dies beeinträchtigt immer stärker das subjektive Sicherheitsempfinden der Menschen im Umfeld des Geländes.

Immer wieder sind Investoren an den Preisvorstellungen des holländischen Eigentümers gescheitert. Damit will sich der Spandauer Bundestagsabgeordnete Kai Wegner (CDU) nicht zufrieden geben. In einem Schreiben an den Stadtentwicklungssenator Müller fordert er diesen auf, den Eigentümer zum Abriss zu verpflichten. Dies sei auf Grund der Einbeziehung des Geländes in das Sanierungsgebiet möglich. Ein solcher Abriss würde den Schandfleck in einem ersten Schritt beseitigen und für mögliche Investoren attraktiver machen.

Darüber hinaus hat Kai Wegner die Zusage des Spandauer Bezirksamtes erhalten, dass eine Bearbeitung des notwendigen Bebauungsplanes, bei einem verlässlichen Investor mit einem nach Spandau passenden Konzept, binnen eines Jahres gewährleistet werden würde.

Kai Wegner, CDU-Bundestagsabgeordneter und Vorsitzender der CDU Spandau:
„Nach vielen Jahren Hängepartie, muss endlich wieder Bewegung in die Zukunft des Postgeländes kommen. Ich möchte mich nicht damit abfinden, dass dieses Gelände im Herzen Spandau weiterhin als Spekulationsobjekt missbraucht wird. Daher habe ich den Stadtentwicklungssenator Müller nun aufgefordert, den Eigentümer zum Abriss und damit zur Beseitigung des Schandflecks zu verpflichten. In einem nächsten Schritt werde ich meinen Beitrag zur Entwicklung dieses Geländes leisten!“

 

Die Medien haben meine Forderung aufgegriffen:
19.09.2013 | GAMMELGRUNDSTÜCK: In Spandau finden Sie Berlins traurigste Ecke – http://www.bz-berlin.de
19.09.2013 | Neuer Anlauf für alte Post: Abgeordneter fordert Eingreifen des Senats – http://www.spandauer-volksblatt.de